Arbeitssuchende in Europa setzen auf Online-Jobbörsen oder den Bekanntenkreis

Wien, 10. Oktober 2018

Jobswype befragte seine User per Online-Voting: mehrheitlich liegen Online-Jobbörsen und der eigene Bekanntenkreis bzw. das eigene Netzwerk in Europa vorn, wenn es darum geht, einen neuen Job zu suchen. Verlierer sind in diesem Fall die Printmedien, deren Relevanz auf diesem Gebiet immer weiter sinkt. Dafür sind die sozialen Netzwerke langsam im Kommen. Allerdings wollen erfolgreiche Online-Anzeigen sehr gut durchdacht und entsprechend getextet werden
 

Vorbei die Zeiten, in denen der hoffnungsvolle Jobkandidat -zig Zeitungsannoncen am Tag durchlesen muss.  Da das Internet für viele zur zweiten Heimat geworden ist, findet auch die Jobsuche vermehrt online statt. Was viele gefühlt zu wissen glauben, bestätigen die Ergebnisse der aktuellen Jobswype Umfrage vom September 2018. Teilnehmer aus ganz Europa gaben Auskunft darüber, wo sie nach neuen Jobs suchen. 33 Prozent der Österreicher tun dies online auf verschiedenen Jobbörsen, womit sie im europäischen Trend liegen. Deutlich darüber liegen Slowaken und Polen, mit 38 bzw. 40 Prozent, deutlich darunter Engländer und Ungarnmit 12 bzw. 10 Prozent.

An zweiter Stelle landet der Bekanntenkreis, der offensichtlich auch recht oft zur Findung eines neuen Arbeitsplatzes genutzt wird. Österreicher liegen hier mit 20 Prozent im europäischen Durchschnitt, einen deutlichen Ausreißer nach oben verzeichnet hingegen Ungarn, wo satte 40 Prozent ihre neue Stelle durch die Hilfe des Bekanntenkreises finden. Soziale Netzwerke sind langsam im Kommen, jedoch landen sie an letzter Stelle, mit Werten zwischen 3 Prozent (Schweiz) und 15 Prozent (Irland), aber nur knapp hinter den klassischen Printmedien, die sehr ähnliche Ergebnisse einfahren. Lediglich im Vereinigten Königreich kommen noch respektable 21 Prozent der Umfrageteilnehmer durch Zeitungsannoncen zum neuen Job.

Gruppiert auf Off- und Online, lässt sich aber gesamteuropäisch ein deutlicher Trend hin zur Online-Jobsuche erkennen.

Unternehmen reagieren auf die neuen Trends in der Jobsuche

Für Christian Erhart, Geschäftsführer der Jobsuchmaschine Jobswype, liegt die Sache klar auf der Hand: „Laut Statistik Austria sind neun von 10 Erwachsenen im Internet aktiv. Bereits 85 Prozent der österreichischen Haushalte haben einen Internet-Zugang (Statistik Austria). Nutzer können auf das Angebot großer, genereller Jobbörsen zurückgreifen, aber auch gezielt in solchen suchen, die sich nur auf eine bestimmte Branche konzentrieren, was den Arbeitssuchenden viel schneller ans Ziel bringen kann. Große Vorteile bringen Jobsuchmaschinen, wie Jobswype, die Ergebnisse aller verfügbaren Onlineangebote europaweitbündeln“.

Eine Entwicklung, die auch Unternehmen nicht entgangen ist. „Im Recruiting neuer Arbeitskräfte setzen diese verstärkt auf die Angebote der Jobbörsen“, erklärt Erhart. Um dabei die besten Ergebnisse zu erzielen, versuchen Firmen, Jobangebote so weiträumig, wie möglich zu platzieren. Generelle Jobbörsen bieten zwar eine große Reichweite, aber auch die Gefahr, unqualifizierte Rückmeldungen zu bekommen. Spezielle Jobbörsen, beispielsweis im Logistik-Bereich, dagegen sprechen das Zielpublikum direkt an. „Nicht zu unterschätzen bei Nutzung einer Jobbörse ist das Vorhandensein eines eigenen, integrierten sogenannten applicant tracking systems, der dem inserierenden Unternehmen Arbeit in der Verwaltung der eingehenden Bewerbungen abnimmt“, führt Christian Erhart die Vorteile der Online-Jobbörsen fort.

Augenmerk auf Textierung und Layout der Online-Anzeigen

Sein Rat an die Unternehmen, die über Jobbörsen neue Mitarbeiter ansprechen wollen: an das Medium angepasste Textierung und Layout der geschalteten Anzeigen. Online-Anzeigen sind keine firmeninterne Stellenbeschreibung. Angebote sollten nicht mehr als 200-300 Wörter lang, dabei aber sehr präzise sein, um den Rücklauf zu optimieren und nicht passende Bewerbungen zu vermeiden. Der Jobtitel sollte möglichst den Beruf bezeichnen, damit er von Jobsuchenden klar erfasst werden kann. „Unternehmen können mit der richtigen Auswahl und Nutzung von Jobbörsen also insgesamt besser qualifizierte Berufsanwärter genau dort erreichen, wo sie die meiste Zeit verbringen – online. Die Wirksamkeit dieses Rezeptes beweisen nicht zuletzt die eigenen Karriere-Seiten der Onlineausgaben der großen Tageszeitungen, denen die Wende vom Print zum Online ebenfalls nicht entgangen ist“.

Diese Umfrage wurde von Jobswype im September 2018 durchgeführt, teilgenommen haben 2048 Personen aus ganz Europa. 

Bildmaterial

Jobswype Umfrage September 2018: Europäer nutzen verstärkt Online-Jobbörsen zur Findung neuer Arbeitsplätze

Jobswype Umfrage September 2018: Europäer nutzen verstärkt Online-Jobbörsen zur Findung neuer Arbeitsplätze

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